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Herzlich willkommen in der

Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte


Hier finden Sie:

Gute Gründe für Bionenergie, Regionale Wertschöpfung und Klimaschutz.

 

Mutmachende Beispiele erfolgreichen lokalen Handelns, Informationen und Beratung zu kommunaler und privater Initiative pro Energieeffizienz und Klimaschutz.

 

Kontakte zu Praktikern, Wissenschaftlern und Projektbegleitern.

 

Nehmen Sie sich Zeit und stöbern Sie in unseren Seiten. Wir denken Sie werden auch etwas für sich entdecken. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.




 

Kinder mit Energie auf dem Altstrelitzer Stadtteilfest

 Kinder mit Energie auf dem Altstrelitzer Stadtteilfest

Auf dem diesjährigen Stadtteilfest von Alt-Strelitz am 3.September ab 13:30 Uhr wird es wie jedes Jahr ein buntes Programm zur Unterhaltung der zahlreichen Gäste geben. Neu dabei ist aber diesmal das von der Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte geförderte ANU-Mobil. Es bietet unterhaltsame Wissensvermittlung für Kinder zum Thema Energie. Mit Hilfe von Frau Dieske lernen die Mädchen und Jungen anhand vieler Experimente interessantes über Solarenergie und Windkraft. So wird den Jüngsten ermöglicht im Kleinen zu verstehen was sich im Großen um sie herum entwickelt. Denn Neustrelitz ist weiterhin ein Vorreiter auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Das Team der der Bioenergieregion wünscht allen Besuchern viel Spaß und gute Unterhaltung am Stand des ANU-Mobils auf diesem traditionellen Fest.

Parlamentartischer Abend 7.6.2011 in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

     PRESSEMITTEILUNG

„Das neue Energiekonzept braucht starke Kommunale Energieversorger!“
Parlamentarischer Abend in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin

Rund 70 Teilnehmer, darunter Abgeordnete des Deutschen Bundestages und andere Gäste aus Kommunalpolitik, Wirtschaft und Verbänden, trafen sich am 7. Juni in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin zum intensiven Gedankenaustausch über Zukunftsenergien. An diesem Parlamentarischen Abend stellte sich das Energieland Mecklenburg-Vorpommern erstmals am Beispiel der kommunalen Bemühungen auf diesem Gebiet vor. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Chancen der Region, positive Effekte im Zuge der Energiewende wahrzunehmen und mit zu gestalten.

In seiner Eröffnungsrede wies Staatssekretär Dr. Thomas Freund darauf hin, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern weiter an einer stärkeren Nutzung von erneuerbaren Energien interessiert  ist.
„Das neue Energiekonzept braucht starke Kommunale Energieversorger!“ begann Dr. Gerhard Holtmeier von der Thüga AG den Kreis der Fachbeiträge. Die Thüga-Gruppe mit Sitz in München ist das größte Netzwerk kommunaler Energie- und Wasserversorger in Deutschland.
Bollewicks Bürgermeister Berthold Meyer stellte sein Bioenergiedorf an der Müritz vor.
Dieses Modellprojekt innerhalb der Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte zeigt, wie erfolgreich ein Wandel im Energiekonzept vollzogen werden kann, wenn die Einwohner einbezogen werden und gemeinsam mit den regionalen Energieerzeugern am Erfolg  teilhaben. Kritik übte er an Verwaltungen und Behörden, welche es ehrenamtlich geführten Gemeinden nicht immer leicht machen, solche Projekte umzusetzen.
Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund stellte die Stadt Neustrelitz in seinem Vortrag als touristisch attraktive und energetisch innovative Stadt vor. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein fester Bestandteil im politischen Leitbild der Stadt. Neustrelitz kann stolz sein auf das Erreichte. So deckt die Stadt 76% ihres Strombedarfes aus erneuerbaren Energien. Grund hob die Voreiterrolle der Stadtwerke Neustrelitz in diesem von privaten und öffentlichen Akteuren getragenen Prozess hervor. Wichtige praktische Zeichen für alternative Energiekonzepte setzen unter anderem der Bürgersolarverein Neustrelitz und die Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft neuwo. Die Stadt treibt die energetische Sanierung kommunaler Einrichtungen voran.  In seinen Ausführungen zum entstehenden Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern (Leea), dessen Richtfest am 24. Juni gefeiert werden kann, dankte Vorstandsmitglied Grund den im Leea-Verein engagierten Akteuren für ihre Unterstützung.
Michael Thomalla, Aufsichtsratsmitglied der WEMAG und Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Städte- und Gemeindetages M-V, stellte den Weg der WEMAG AG Schwerin vom volkseigenen Energiekombinat  zum erfolgreichen regionalen Energieversorger und ausgezeichneten Ökostromanbieter vor.
In der anschließenden Diskussion wurde auf die Bedeutung der Fachkräfteausbildung für erneuerbare Energien in der Region und die Notwendigkeit der Kostenverteilung für neu zu errichtende Stromtrassen hingewiesen.
Bei seinen abschließenden Worten brachte Staatssekretär Dr. Freund seine Zuversicht zum Ausdruck dass das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern beim Thema erneuerbare Energien unter Einbeziehung von Bevölkerung und Wirtschaft seine Vorreiterrolle im Ländervergleich weiter verteidigen und ausbauen werde.

www.neustrelitz.de, www.seenplatte-bioenergie.de, www.leea-mv.de



Pressekontakt:
ARGE Initiative Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte
Tino Griebsch
0160-8895534
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Bio-Erdgas für den ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern

     Bio-Erdgas für den ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern
Drei Initiativen bündeln Kompetenzen für umweltschonenden Kraftstoff

Neustrelitz. Gestern vereinbarte der Initiativkreis Mecklenburg-Vorpommern „Das Erdgasfahrzeug“ (IK M-V) in Neustrelitz eine Kooperation mit der Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte und der ATI erc gGmbH. Zielsetzung der Zusammenarbeit ist die Steigerung des Einsatzes von Erdgas und Bio-Erdgas als Kraftstoff. Die ATI erc gGmbH agiert dabei als Partner des EU-Projektes „Baltic Biogas Bus“. Dessen Aufgabe ist die Einführung von Bio-Erdgas als klimaneutralem Kraftstoff im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den Ländern der Ostseeregion. „Mit dieser Kooperation bündeln wir unsere Kräfte und Ressourcen für ein gemeinsames und dabei einfaches Ziel: Mehr Erdgasfahrzeuge auf Mecklenburg-Vorpommerns Straßen zu bringen“, so Frank Schmetzke, Vorsitzender des IK M-V.

Zu den gemeinsamen Aufgaben zählt an erster Stelle die Aufklärung und Beratung in der Öffentlichkeit bzw. auf Entscheiderebene in Kommunen und Busunternehmen. So ist die ATI erc gGmbH beispielsweise im Gespräch mit dem Verkehrs- und dem Wirtschaftsministerium des Landes, um eine finanzielle Förderung für den ÖPNV zu prüfen. Unterstützend plant der IK M-V einen parlamentarischen Abend zum Thema Bioerdgas als Kraftstoff der Zukunft. Auch Werbemaßnahmen zählen dazu,  Anfang Juni startet eine Informationskampagne des IK M-V in Print und Hörfunk. Unterstützung gibt der IK M-V für die im Rahmen des EU-Projektes entstehenden Studien zur Empfehlung von Erdgasbussen. „Dabei können wir auf die Erfahrung der IK-Mitglieder zurückgreifen“, erklärt Projektleiterin Petra Seidenberg von der ATI erc gGmbH. „So betreibt beispielsweise die Stadt Wismar seit Ende der 1990er-Jahre Erdgasbusse. Die Stadtwerke Wismar, Mitglied im IK M-V, liefern ab 1. Juni 2011 eine Bio-Erdgasquote von zehn Prozent an ihren zwei Erdgastankstellen.“

Deutschlandweit wird heute an gut 15 Prozent der rund 900 Erdgastankstellen Bio-Erdgas beigemischt, Tendenz steigend. Auch der IK M-V hat sich verpflichtet, an den Tankstellen der Mitglieder bis Ende 2011 flächendeckend bis zu zehn Prozent Bio-Erdgas beizumischen. Die Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte produziert bereits an mehreren Standorten Biogas. „Diese Kapazitäten werden kontinuierlich ausgebaut“, erklärt Falk Roloff-Ahrend, Projektleiter der Bioenergieregion. „Das erzeugte Biogas kann zukünftig auch auf Bio-Erdgasqualität aufbereitet und in das Erdgasnetz eingespeist werden. Damit ist Bio-Erdgas analog zum „Grünen-Strom-Prinzip“ überall verfügbar. So erreichen wir eine umweltschonende Wertschöpfung von der Produktion bis zum Verbrauch im eigenen Land und können uns neben der Nutzung von Umweltvorteilen auch unabhängiger von Erdgasimporten machen.“


Hintergrund:
Der IK M-V mit Sitz in Neustrelitz ist ein Zusammenschluss von Stadtwerken in Mecklenburg-Vorpommern mit eigenen Erdgastankstellen. Die Mitglieder liefern den Kraftstoff Erdgas bzw. Bio-Erdgas und die erforderliche Infrastruktur.
Die Initiative „Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte“ ist ein Zusammenschluss aus kommunaler und privater Wirtschaft, Bioenergieerzeugern und -nutzern sowie Einzelunternehmen. Ziele der Initiative sind die Erhöhung des Anteils an lokal erzeugten erneuerbaren Energien, die nachhaltige Entwicklung der Region und die Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen.
Die ATI erc gGmbH ist Projektpartner innerhalb des EU-Projektes „Baltic Biogas Bus“. Das Unternehmen übernimmt die Beratung zu Bio-Erdgas als Kraftstoff insbesondere bei öffentlichen Verkehrsbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern und unterstützt Kommunen und Busbetriebe bei der Flottenumstellung auf Bio-Erdgas. Ziel des EU-Projektes ist die Einführung von Bio-Erdgas als klimaneutralen Kraftstoff im ÖPNV in den Ländern der Ostseeregion.

Tag der erneuerbaren Energien am 30.April 2011

Offene Türen am 30.04.2011, dem Tag der erneuerbaren Energien
Der Tag der erneuerbaren Energien, am Samstag den 30.04.2011, ist deutschlandweit ein Aktionstag zum Gedenken an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Unter dem Eindruck der verheerenden Ereignisse im japanischen Atomkraftwerk Fukushima gewinnt dieser Tag eine noch größere Bedeutung. Der inzwischen 16. Tag der erneuerbaren Energien soll verdeutlichen, welche wichtige Funktion erneuerbare Energien für unsere Zukunft übernehmen. Aufgrund der Endlichkeit fossiler Energieträger, deren erheblichen Anteil an der Umweltverschmutzung und dem Anstieg der Energiepreise ist ein Umstieg nicht nur umwelt- und ressourcenschonender, sondern kann auch wichtige Impulse für die Region liefern.
Die Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte zeigt wie die Vorteile unserer Region in Sachen erneuerbare Energien zum Vorteil unserer Bürger genutzt werden können. Dieses Projekt wird vom  Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz seit 2009 gefördert Die Bioenergieregion soll mit der Nutzung von erneuerbaren Energien die Grundlage für eine bessere Zukunft ihrer Bürger schaffen, indem Sie für Arbeitsplätze in der Region sorgt sowie die Wertschöpfung bei den regionalen Unternehmen erhöht und den ländlichen Raum dadurch wieder belebt. Die Betreiber von beispielhaften Anlagen und Projekten öffnen an diesem Tag ihre Tore um allen Interessenten Einblicke zu gewähren und Fragen zu beantworten. Speziell den Anliegern von geplanten Biogasanlagen bietet sich hier die Möglichkeit schon bestehende Anlagen mit eigener Nase zu erkunden und sich Informationen aus erster Hand einzuholen.
Zu diesen kostenlosen Veranstaltungen am Samstag den 30.04.2001 in der Zeit von 14 bis 16 Uhr lädt die Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte alle Interessierten herzlich zum Sehen, Staunen und Nachahmen ein:

Die Besichtigungsorte im Überblick:
•   Müritz Biomassehof , Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk, Energiefeld
    17091 Luplow bei Rosenow: Gutshaus, Lindenallee 8
•   Kompetenzzentrum Regiostrom Ivenack, Biogasanlage
    17153 Ivenack bei Stavenhagen:, Scheunenberg 6
•   Bürger-Solarverein Neustrelitz, Photovoltaik
    17235 Neustrelitz, Lessingstr. 27
•   Uwe Schmidt, Biogasanlage
    17207 Kamps
•   Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft mbH, Photovoltaik, Solarthermie
    17235, Neustrelitz Ernst-Moritz-Arndt-Str. 41
•   Stadtwerke Neustrelitz , Biomasseheizkraftwerk
    17235 Neustrelitz, Am Heizkraftwerk

Interessierte Besucher bitten wir um Anmeldung  unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
oder per Telefon: 0160-8895534

Neustrelitzer Schüler entdecken die Energie der Zukunft

 

Biogasanlage_in_Rechlin 11 Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse der evangelischen Grundschule Neustrelitz entdecken die Energie der Zukunft. Diese Projektwoche wird von der Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte, welche zum Ziel hat das Thema erneuerbare Energien und speziell Bioenergie in der Region Mecklenburgische Seenplatte voran zu bringen, unterstützt. Während Claudius, Tim-Moritz, Artur, Leo, Dennis, Samuel und Joshua noch Neulinge beim Thema Energie sind, können Matthis, Malte, Leander und Sascha als „kleine Energiechecker“ schon auf einiges Wissen zurückgreifen. Im Rahmen dieses von der Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte gestarteten Projektes lernen Kinder Energieeinsparpotentiale in ihrer Schule zu erkennen und zu nutzen. Zu Beginn der Woche lernten die Kinder bei einem Vortrag von Vertretern der Bioenergieregion durch die Gegenüberstellung fossiler und erneuerbarer Energien die Alternativen bei der Energieerzeugung kennen. Als praktische Anschauung konnten sie den Weg der Bioenergie vom Rapskorn über die Rapsölflasche bis in den Automotor erleben. Denn am Schluss des Vortrages konnte jeder eine Flasche Pflanzenöl in einen Autotank füllen. Im Anschluss besichtigten die Schüler die Photovoltaikanlagen des Bürger-Solarverein Neustrelitz e.V. auf der Integrierten Gesamtschule „Walter Karbe“. Der Dienstag war ausgefüllt durch spannende Experimente und Basteleien mit Frau Dieske vom ANU-Mobil. Die Schüler waren mit Begeisterung bei der Sache und brachten ihre solargetriebenen Modelle zum Laufen. Am Mittwoch folgte die Besichtigung der Biogasanlage der Stadtwerke Neustrelitz GmbH in Rechlin. Durch die Erklärungen von Herrn Hoffmann lernten sie viel über die Funktion der Anlage und die Aufgaben ihrer Mitarbeiter. Die Erkenntnis dass die wichtigsten „Mitarbeiter“ die Methan pupsenden Bakterien sind kam bei den Kindern natürlich besonders gut an. Danach fuhr die Gruppe nach Neustrelitz zum Rundgang durch das Biomasseheizkraftwerk mit Erläuterungen durch den Mitarbeiter der Stadtwerke Neustrelitz GmbH, Herrn Kiel. Von der Anlieferung der Holzhackschnitzel über die Feuerungstechnik und Dampferzeugung bis zum Stromgenerator und der Abgasfilteranlage bestaunten die kleinen Besucher die interessante Technik. Wegen Wartungsarbeiten war zwar kein Feuer unter dem Kessel aber die Kinder hatten dadurch die Möglichkeit  alle Teile der Anlage genau zu sehen und ihr Zusammenspiel dank der Erklärungen von Herrn Kiel gut zu verstehen. Auch ihre Fragen zu den Berufen im Bereich erneuerbare Energien konnten hier beantwortet werden. Am Freitag wird die Projektwoche mit einer Auswertung und Zusammenfassung der vielen Eindrücke und Erkenntnisse dieser Tage zu Ende gehen.



       
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